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Nachtvorstellung

Sonntag, 27. November 2005

bärchenpärchen

gummibaeren

es gibt wohl schlimmere träume als solche, in denen man gummibärlis isst. oder stehen gummibären für ganz arge sexuelle obsessionen?

Donnerstag, 27. Oktober 2005

das philosophische solo

truth

ich bin auch auf der suche nach den wahrheiten. meistens komme ich aber nur bis zum brechreiz.

ehe ich mir den sinn dieser unglaublich tiefgründigen selbst getroffenen aussage zusammenträumen konnte, ging der radiowecker los.

Dienstag, 30. August 2005

me²

magr


bisher dachte ich ja, ich hätte meine schizophrenie im griff. was aber soll die letzte nachtvorstellung bedeuten, in der ich mich doppelt träumte, mit mir unterwegs war und mich mit mir besprach?

Mittwoch, 15. Juni 2005

ja das macht die katze froh

es soll leute geben, die nicht sicher sind, ob sie schwarz-weiß oder in farbe träumen. diese frage hat sich für mich schon vor langem erledigt, ich erinnere mich immer wieder an träume in technimulticolor. seit kurzem weiß ich auch, dass ich gerüche träumen kann.

nicht, dass ich den geruch einer frisch gemähten wiese geträumt hätte, den geruch einer unbefahrenen straße nach einem kurzen sommerregen, den geruch frisch gemahlenen kaffees oder den geruch eines frisch bezogenen bettes, nein, ich träumte den geruch von, öhm, katzenscheiße.

ich lag auf dem sofa und träumte, dass ich auf dem sofa lag, träumte, dass die katze, welche auch immer, mir ihre vorderpfoten auf die linke gesichshälfte drückte, träumte den druck der dunklen ballen der katzenpfote auf meinem gesicht, träumte, wie ich dachte, ich möchte lieber nicht wissen, katze, wo du mit diesen pfoten zuvor herumgetreten bist, und eben, als ich diesen gedanken träumte, träumte ich den typischen katzenscheißegeruch. ich träumte, wie ich vom sofa aufstand und ins badezimmer ging, zum katzeklo, träumte das frische, stinkende katzehäufchen auf dem katzestreu und träumte, wie ich mit der kleinen plastikschaufel das geruchsintensive häufchen mit streu zudeckte.

tja, das war der geruchstraum.

Samstag, 12. März 2005

nachmittagsvorstellung

in einer halben stunde leichtem schlaf ein wildes panoptikun an träumen.

wieder vom wasser geträumt. vom fluss und von schiffen, die schaumwellen werfen und am bug hausfassaden vor sich her schieben, von häusern, die ansonsten entlang des flusses stehen. da stand eine ankündigung in der zeitung darüber, denke ich. eine kunstaktion oder ähnliches. es ist tag, ich blicke auf die uhr, halb zwölf. jetzt ist es zu spät, um noch etwas zu kochen, ich habe keine lust, das gekaufte wird bis morgen verderben. ziemlich absurd.

ich stehe am haustor und verabschiede mich von lola. die straßen sind von schnee bedeckt. lola geht einige meter, ich blicke ihr nach. sie dreht sich um, kommt wieder zurück, entschlossenen schrittes. aha, jetzt kommt noch was wichtiges, sage ich mir. lola steht bei mir, erzählt aber nur belangloses.

ich sitze in einem lokal, gemeinsam mit einer person, von der ich nicht sicher bin, ob sie mann oder frau ist. am tisch sitzt noch eine bloggerin (!) ( anmerkung: die ich hier nur lese, aber noch nie in real life getroffen habe). die mann-oder-frau-person erzählt von einem interview, das sie aktuell mit haider geführt habe. sie erwähnt eine kompromittierende aussage aus dem interview. irgendein vorteil, den man sich verschaffen könne, durch die bekanntschaft mit herrn h. sie würde diese passage aber vor der ausstrahlung rausschneiden, sie habe nämlich auch davon profitiert. die bloggerin und ich reagieren mit unverständnis, werfen ihr manipulation vor.

die bloggerin entpuppt sich als journalistin. sie sagt, zur zweiten person gewandt, sie werde ihr verhalten trotzdem nicht in ihrer zeitung erwähnen, "aus weiblicher solidarität". die interviewerin ist also auch eine frau. ha, und was bekomme ich für mein schweigen? frage ich, halb ernst, halb im scherz. wissend, dass ich das auch nicht öffentlich machen werde, aber mit der absicht, unter kollegen weiter zu erzählen. die bloggerin steht auf und verabschiedet sich. ich bleibe mit der frau alleine und rede auf sie ein. sie solle diese interviewpassage nach möglichkeit auch veröffentlichen, es könnte von wichtigkeit sein. ich frage sie, für welchen fernsehsender sie arbeitet. sie nennt einen namen, den ich zunächst nicht verstehe und als sie ihn wiederholt, kann ich trotzdem nichts damit anfangen

Donnerstag, 10. März 2005

...

mittlerweile homosexuelle träume.
keine ahnung, warum.

Mittwoch, 9. März 2005

als ich den donaukanal durchquerte

letzte nacht durchschwamm ich den donaukanal. mindestens zweimal. bevor ich ins wasser stieg, fürchtete ich, dass es verdammt kalt sein würde, zumal um diese jahreszeit, aber es war dann doch nicht so schlimm.

ich schwamm also gemächlich ans andere ufer als mir einfiel, dass ich schlüssel und kleidung an der kaimauer liegen gelassen hatte. blöd, natürlich. da ich noch gut bei kräften war, entschloss ich mich zurück zu schwimmen. auf dem rückweg überlegte ich, wie ich denn die kleidung beim schwimmen trocken halten wollte. ich stellte mir vor, auf der seite schwimmend die eine hand, mit der ich das kleiderbündel hielt, über wasser zu halten und hauptsächlich durch beinbewegungen voran zu kommen.

ob ich das geschafft habe, weiß ich nicht mehr, da ich den rest des traumes vergessen habe oder ihn ohnehin nicht zu ende träumte.

_____________

als ich drei war, fiel ich in einen fluss. unter wasser blickte ich nach oben und sah, wie mir eine tante nachsprang um mich zu retten. (vielleicht ist dieses erinnerte rettungsbild aber auch nur ein reines phantasieprodukt). die nächsten jahre weigerte ich mich, weiter als bis kniehöhe ins wasser zu gehen. obwohl ich die ersten lebensjahre an einem see aufwuchs und dort auch darauffolgend immer die sommerferien verbrachte, lernte ich erst mit dreizehn schwimmen.

Freitag, 17. Dezember 2004

traumfrau?

warum bitte, träume ich von marlene dietrich?

trauminhalt: ich komme drauf, dass ich mir eine fotomappe gekauft habe, mit dietrich-bildern. kleine s/w-bilder mit der ganz jungen dietrich bis hin zu großformatigen farbfotos in ihrer glamour-phase (es gibt doch praktisch keine farbaufnahmen aus dieser zeit?).

naja, mir kommt da ein verdacht. ich kannte mal jemanden, die hatte den gleichen vornamen. und von ihrem äußeren und ihrem gestus hatte sie auch eine ziemliche ähnlichkeit mit der diva. war eh nur meine analytikerin.

Samstag, 4. Dezember 2004

surrealismus pur

d


ein schwimmbecken, mit wasser gefüllt. ich sitze in der nähe des beckens und sehe im wasser mehrere große bunte fische schwimmen und - einen tiger. eigentlich schwimmt der tiger nicht, sondern geht am beckenboden herum. ich wundere mich ein wenig, dass er unter wasser scheinbar normal atmen kann. während ich noch nach einer erklärung suche, sehe ich, wie sich dem tiger eine antilope nähert, ebenfalls unter wasser g e h e n d. ich erwarte, dass der tiger sich gleich auf die antilope stürzen wird. diese steht zunächst vor ihm, den kopf gesenkt, sodass ihre spitzen hörner auf den tiger zeigen. ich denke mir, dass der tiger die antilope doch nicht anspringen wird, er würde sich sonst an ihren hörnern verletzen. die antilope meint nun (so meine interpretation im traum), dass der tiger keine gefahr für sie sei, hebt den kopf und wendet sich vom ihm ab. als sie dem tiger den "rücken" kehrt, fällt er sie an. ich sehe, wie sich das wasser langsam rot färbt. lola, die neben mir sitzt und ebenfalls die szene beobachtet, ist schockiert und meint, dass sie das verhalten des tigers "arg" findet. ich antworte im nüchternen ton: das ist seine natur. der tiger kann nicht anders.

und danach träumte ich noch von harald schmidt ...

Sonntag, 29. August 2004

wunschtraum?

kerry gewinnt, sagte der traum.

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Ahnung, warum

weil es da viel interessanteres zu lesen gibt, weil es besser geschrieben ist, oft in einem eigenwilligen und einzigartigen schreibstil, weil es immer wieder mal was zu lachen gibt, weil manchmal wunderbar verquere gedankenketten gebildet werden, man sich aber trotzdem nicht selbstverliebt in den eigenen satzgebilden suhlt, weil es auch mal angenehm spröde ist, weil es oft belangloses zeug ist und doch nicht zum chatroom verkommt, weil es kein traniges, im zweitagesrhythmus wiederholtes beziehungsdramablabla ist, weil es nicht mit öden sexblogphantasien langweilt und weil es in und außerhalb von twoday bestimmt noch viele andere ganz, ganz tolle blogs gibt, ich derzeit aber nur diese hier regelmäßig anklicke:

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